Hilfe für Angehörige von

Borderline Persönlichkeitsstörungen

Eigene Sorgen, Ängste oder gar Traumata, verursacht durch

Borderline Angehörige (bspw. durch ein Elternteil oder eine

Partnerschaft), können schwerwiegende Folgen mit sich bringen.

Gern helfe ich Ihnen dabei, die wesentlichen Merkmale der

Borderline Persönlichkeitsstörung zu verstehen und suche mit

Ihnen gemeinsam Wege, die Kindheitserinnerungen oder auch

die aktuellen Probleme erträglicher zu machen. Außerdem gebe

ich Ihnen verschiedene Werkzeuge im Umgang mit Borderlinern

an die Hand. 

Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung und tritt als eine

Traumafolgeerkrankung auf. Menschen mit Borderline sind

unterschiedlich, manche sind eher introvertiert, manche eher

extrovertiert. Sie vereint unter Umständen nur einige der in

der DSM-IV gelisteten Verhaltensmerkmale.

Lediglich die Spitze dieser Verhaltensmerkmale ist für das Umfeld sichtbar (auto- oder fremdaggressives Verhalten bzw. Suizidalität, Schwarz-Weiß-Denken, Wutausbrüche, Süchte, nicht allein sein können, Idealisierungen/Abwertungen). Äußerlich nicht sichtbar sind die extremen Gefühle, die sich in der Psyche der Borderlinerin abspielen (wie Ängste, Wut, Schuldgefühle, Depression, Verzweiflung, Spannungszustände, innere Leere, Unsicherheit, häufige extreme Stimmungswechsel, Identitätslosigkeit/ Ich-Schwäche/das instabile Selbstbild). 

Das nahe (unter Umständen auch liebende) Umfeld erlebt die Menschen mit Borderline allerdings mit gemischten Gefühlen besonders dann, wenn diese 
- undiagnostiziert sind;  
- untherapiert sind; 
- die Diagnose für sich selbst nicht akzeptieren ("Alle anderen haben Borderline! Alle anderen sind psychisch krank, nur ich nicht!");
- ihre Stimmungsschwankungen, ihre Wut, ihre Drohungen, ihre Abwertungen und ihren "Psychoterror" unter jeglichen Grenzüberschreitungen völlig ausagieren;
- es ablehnen, Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen;
- die Grenzen anderer Menschen nicht akzeptieren;
- die Idealisierungsphase beendet ist und die Mitmenschen abgewertet werden. 

Dann wird der Umgang mit ihnen wie ein gefährlicher Sog oder Strudel empfunden und ein starkes Überforderungsgefühl kann auftreten sowie eine gewisse Hilflosigkeit: 
"Mit ihr (ihm) gehen wir beide zusammen unter; ohne mich geht sie (er) alleine unter". 
Von diesen Erfahrungen sind in erster Linie enge Bezugspersonen von Menschen mit Borderline betroffen, wie die Eltern, PartnerInnen oder die jugendlichen bzw. erwachsenen Kinder.

Betroffenen Kindern von Borderlinerinnen, empfehle ich gern das Buch "Borderline Mütter und Ihre Kinder". 

Angehörigen/Partnern ist folgendes Buch zu empfehlen: "Ich hasse dich - verlass mich nicht: Die schwarzweiße Welt der Borderline-Persönlichkeit".

Holzdeck